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Zweite Kraichgau FM Session

Am Sonntag, dem 1. August 2010, fand die zweite [external link] Kraichgau FM Session statt. Dies ist ein lokaler Kurz-Contest auf dem 2m- und 70cm-Band. Da dieser insbesondere auch für Portabelbetrieb konzipiert war, war ich dieses Mal dabei, nachdem ich beim ersten Mal im Dezember 2009 aufgrund anderer Termine nicht teilnehmen konnte.

Standort

Zunächst habe ich mir per Google Maps / Earth einen guten Standort ausgeguckt, der 1. nicht so weit von meinem Wohnort Ettlingen entfernt sein und 2. praktisch Sichtverbindung in den Kraichgau (ungefähr das Gebiet im Dreieck Heidelberg, Pforzheim, Heilbronn) haben sollte. Die Wahl fiel auf Dobel am nördlichen Rand des Schwarzwaldes. Neben dem dortigen Wasserturm, der fast die höchste Stelle des Ortes markiert, befindet sich eine große Wiese auf 720m Höhe ü.NN. mit freiem Blick Richtung Norden.

Ausblick vom Dobel
Ausblick vom Dobel

Wasserturm Dobel
Wasserturm Dobel

Ausrüstung

Natürlich wollte ich die Sache möglichst professionell angehen, weshalb mir die Gummiwendelantenne meines [internal link] FT-817ND nicht ausreichte. Deshalb nahm ich meine bewährte "Fischgräte" nach [external link] DL4KCJ und meinen Alu-Teleskopmast mit.

Mast mit Antenne
Mast mit Antenne

Die Antenne hatte ich ausnahmsweise vertikal montiert (nicht ganz ideal bei Alutragrohr), da ich davon ausging, dass viele mit Handfunkgeräten oder mobil teilnehmen würden. Es ist ja ein reiner FM-Wettbewerb.

Ich war etwas spät dran, aber nach ca. 20 Minuten Aufbau, gut 5 Minuten vorm Contest-Beginn, war ich QRV.

Contest-Betrieb

Die ersten 10 Minuten verliefen contest like etwas hektisch. Aber kurz danach hörte man fast nur noch die selben Stationen, die man natürlich bereits im Log hatte. Dann und wann kamen aber noch neue Stationen hinzu, auch solche, die eher zufällig in den Contest hinein geraten sind, aber dann doch brav Rapports und QSO-Nummern verteilten. Insgesamt schätze ich das Teilnehmerfeld auf ca. 10 Stationen, von denen wahrscheinlich jeder jeden gearbeitet hat. Ich bin mal gespannt auf die Auswertung.

Nach einer Stunde war dann QSY auf 70cm angesagt. Dort war das Teilnehmerfeld noch übersichtlicher und nach spätestens einer viertel Stunde abgearbeitet. Ich hörte danach nur noch die Klubstation DK0KG/p des veranstalteneden OVs Kraichgau (A22) fleißig CQ rufen, jedoch ohne große Resonanz.

DL3BC/p in action
DL3BC/p in action

sonst noch

Deshalb habe ich dann die Antenne in horizontale Polarisation gebracht und mich in den SSB-Bereich begeben. Ganz schön mutig, hier an einem Sonntag-Nachmittag ohne besondere Bedingungen CQ zu rufen! Nach einigen vergeblichen Rufen hörte ich dann jedoch eine französische Station ebenfalls CQ rufen, die dann auch noch ins Log kam, wenn auch die Verbindung extrem an der Grasnarbe war. Zum Glück war die Gegenstation technisch wesentlich besser ausgerüstet als ich (4x 23-Element Flexa-Yagi, damit kann man EME machen)!
Danach habe ich mein Glück dann noch auf 2 Meter SSB versucht. Es kam noch eine Verbindung nach Kassel zustande, die ebenfalls so an bzw. unter der Grasnarbe war, dass der QSO-Partner leider meinen QTH-Locator trotz zig-maliger Wiederholung nicht aufnehmen konnte.
Es folgten noch ein paar Klön-QSOs in die nähere Umgebung (Neustadt/Weinstraße, Landau, Wörth, Karlsruhe) mit natürlich mehr als ausreichenden Rapporten, bevor ich dann langsam Hunger bekam und alles wieder abbaute.

Fazit:

Alles in Allem war es trotz geringer Teilnehmerzahl bei der FM Session ein netter Funknachmittag in freier Natur. Ein Vorteil war, dass man durchaus auch noch Zeit für einen kurzen Schnack hatte.
Vielen Dank an die Veranstalter für die Vorbereitung und nun folgende Auswertung. Es ist zu wünschen, dass dieser Wettbewerb künftig bestehen bleibt und nach und nach mehr Teilnehmer an sich zieht. Ich würde jedenfalls raten noch durchzuhalten!
Um die Attraktivität des Wettbewerbs zu erhöhen, könnte man die Regeln vielleicht dahin gehend ändern, dass die Punktzahl (zusätzlich?) von der überbrückten Entfernung abhängig ist. Damit würde man auch einen Anreiz für Teilnehmer außerhalb der näheren Umgebung des Kraichgaus geben (ähnlich des [external link] BBT, der ja auch Teilnehmer weit außerhalb Bayerns hat).

 

Noch zwei Impressionen:

FT-817ND und Log
FT-817ND und Log

Mein Standort mit Wasserturm 
Mein Standort mit Wasserturm

 

 

 

 

 

Erprobung der Maßbandantenne "im Feld"

Nach dem [internal link] verregneten Bastelnachmittag folgte ein trockener, aber nicht zu heißer Sommersonntag. Ideale Bedingungen also, um die fertig gestellte Portabel-Antenne auszuprobieren.

Da unser Garten für einen Dipol voller Länge für das 80m-Band zu klein ist, ging's raus "auf's Feld". In der Nähe gibt es eine Hochebene mit Feldern und einigen Obstbäumen, die mir geeignet schien. Die Aufhängung sollte als Inverted-V an meinem 12m-GFK-Mast von Spiderbeam erfolgen.

Auf dieser Hochebene befindet sich auch ein Jägerhochsitz, an dem ich den Mast zunächst befestigen wollte. So bräuchte ich, keine zusätzliche Abspannung, was das Aufstellen ganz allein enorm erleichtern würde. Aufstellen und Befestigen ansich waren auch kein Problem, jedoch erwies sich das Mittelteil des Dipols wohl doch als ein wenig zu schwer, so dass sich der Mast heftig durchbog:

durchgebogener Mast

Der recht starke Wind machte die Angelegenheit nicht weniger bedrohlich, so dass ich mich entschloss, den Mast wieder einzuholen und das Mittelteil direkt am Jägerhochsitz zu befestigen.

Befestigung des Mittelteils am Hochsitz

Jägerhochsitz mit KW-Antenne
Wohl der einzige Jägerhochsitz mit KW-Antenne in DL!

Der Speisepunkt war nun immerhin auch noch in 5-6 Metern Höhe und die Enden wurden so abgespannt, dass sie ca. 1m über dem Boden waren.

Dipolende abgespannt
Dipolende abgespannt

Theoretisch hatte ich für Resonanz bei 3,6 MHz eine Länge von ca. 19,8m für jede Hälfte errechnet (ca. 3% kürzer als ein gestreckter Dipol). Praktisch erwies sie sich als zu lang. Da ich meinen Antennenanalysator mitgenommen hatte, war dies ruckzuck klar: die Resonanz lag bei ca. 3,37 MHz. Per Dreisatzrechnung ist dann aber die korrekte Länge (ca. 18,5m) schnell ermittelt und dank Maßbandskala auch schnell eingestellt.

In der Praxis musste die Antenne also über 1m kürzer sein als berechnet, um resonant zu sein. Ich führe dies hauptsächlich auf die geringe Höhe der Strahlerenden über Boden (ca. 80-100cm) sowie die aufgerollten Endstücke der Maßbänder zurück. Letztere wirken wie Endkapazitäten, also zusätzlich mechanisch verkürzend bzw. elektrisch verlängernd.

Ich bin mal gespannt, ob die Werte an anderem Ort reproduzierbar sind.

Da die Antenne nun schon mal hing, habe ich noch zwei QSOs in PSK31 gefahren bevor es dann aufgrund des Winds auch etwas kühl wurde und ich alles wieder eingepackt habe.

Stillleben mit Funkgerät und MDA
Stillleben mit Funkgerät und MDA

DL3BC/p in action!
DL3BC/p in action!

DL3BC/p in action, die Zweite!
DL3BC/p in action, die Zweite!

Schöne PSK31-Signal aus PA auf dem MDA!
Schöne PSK31-Signale aus PA auf dem MDA!

Fazit:

  • Der Maßbanddipol ist praktisch zum Mitnehmen.
  • Jedes (Amateurfunk-)Band ist einfach einstellbar.
  • Das Mittelteil ist evtl. etwas zu schwer für die oberste Spitze des sonst sehr stabilen Spiderbeam-Masts => ich baue vielleicht nochmal eines ohne Balun/Mantelwellensperre.
  • Die Maßbänder haben eine höhere Windlast als einfache Drähte, was aber bei 1cm Breite noch nicht zu kritisch ist.
  • Beim Hantieren mit den Bändern sollte man evtl. Arbeitshandschuhe tragen, da man sich damit schneiden kann.
  • Es hat Spaß gemacht, damit zu experimantieren (und das ist das Wichtigste)!

 

 

Bastelprojekt: Maßband-Dipol

Mir schwebte schon länger vor, für Portabel-Zwecke einen Kurzwellen-Dipol aus zwei Stahlbandmaßen zu bauen. Ideal erschien mit die Idee, die benötigte Länge auszurechnen und dann einfach per Maßbandskala einzustellen. Außerdem hätte man so eine recht kompakte Einheit für den Rucksacktransport.

Bislang ist es jedoch an geeigneten Maßbändern gescheitert, denn die Antenne sollte noch im 80m-Band nutzbar sein. Somit bräuchte man 2 Maßbänder á 20m Länge. Bei einem Baumarktbesuch habe ich sie nun entdeckt: 20m lang und 1cm breit (viele der längeren Maßbänder sind breiter und damit schwerer und unhandlicher).

Ein verregneter Nachmittag reichte, um daraus einen Portabel-Dipol zu bauen. Dabei ging's hauptsächlich um die Einspeisung. Diese sollte nicht auf der Rollenseite erfolgen, weil dies elektromechanisch nur sehr schwer zu realisieren gewesen wäre. Vielmehr sollte sie sozusagen an den Nullpunkten der Maße erfolgen. Die je nach Frequenz nicht benötigten aufgerollten Meter Maßband spielen ja für die Resonanz keine Rolle (das stimmt nicht ganz: sie wirken, wie Endkapazitäten, ein wenig mechanisch verkürzend bzw. elektrisch verlängernd).

Hier meine Skizze dazu:

[klicken für Vergößerung]

Das Endprodukt ist dann auch recht ähnlich geworden ;-)

Mittelteil
Mittelteil

Detail Speisung
Detail der Speisung

gesamte Antenne
gesamte Antenne

Rückseite des Mittelteils
Rückseite des Mittelteils mit Aufnahme für das oberste Segment meines GFK-Masts

Mittelteil demontiert
Mittelteil demontiert

Die Speisung erfolgt nicht über einen Balun, sondern über eine Mantelwellensperre nach HB9ABX. Dazu habe ich insgesamt 12 Windungen RG174 über einen Ringkern FT140-43 gewickelt, jeweils 6 Windungen in gegensätzlichem Wickelsinn, was gemäß HB9ABX besonders kapazitätsarm sein soll. Man hätte auch 2x 5 Windungen RG58 nehmen können (der Kern ist groß genug), aber das hatte ich gerade nicht zur Hand - genausowenig wie einen kleineren Kern des selben Materials.

Technische Daten:

  • Länge: max. 40m (2x 20m)
  • Gesamtgewicht: 970g (Mittelteil und beide Maßbänder)
  • Speisung: koaxial, 50 Ohm (PL-Stecker)
  • Anpassung Koaxialkabel - Symmetrische Antenne: Mantelwellensperre nach HB9ABX
  • Belastbarkeit: 100W CW (nach HB9ABX aufgrund des verwendeten Kabels RG174 für die Mantelwellensperre)
  • reine Schönwetter-Antenne, da keinerlei Feuchtigkeitsschutz vorhanden!

Am nächsten Tag war das Wetter besser. So konnte gleich die praktische Erprobung "im Feld" (fast wörtlich zu nehmen) erfolgen: siehe [internal link] Blog-Eintrag vom 25.07.2010.

 

 

nochmal BBT: die Ergebnisse

Gestern trafen die Ergebnisse des [external link] Bayerischen Bergtags (BBT) per E-Mail ein. Ich bin sehr zufrieden mit meinem 9. Platz beim Sommer-BBT auf 2 Meter am 02.08.2009. 19 Punkte wurden gegenüber meinem selbsterrechneten Ergebnis abgezogen; da war dann wohl doch noch ein kleiner Fehler in meinem Log.

siehe auch: [internal link] mein Bericht vom 03.08.2009

[external link] Ergebnistabelle auf der BBT-Homepage

Zum Schluss noch eine kleine Impression:
meine Antennen (2x 4-Element-Yagi nach DK7ZB) vor dem Sendeturm auf der Hornisgrinde:

DL3BC's Antennen beim BBT 2009 auf der Hornisgrinde

 

 

Portabel-Funk im neuen QRP-Report

Im neuen QRP-Report Nr. 2/2009 (Mitgliedsblatt der [external link] DL-QRP-AG) ist einiges über Portabel-Funk (meinem Hobby im Hobby) zu lesen:

  • Jürgen, DG1NDE, stellt seine Portabelausrüstung für UKW und KW vor.
  • Uli, DG4SFS, beschreibt seine 2-Element-Deltaloop für 2m.
  • Roland, DK1RM, hat ein solarbetriebenes Ladegerät für Blei-Gel-Akkus entwickelt.
  • Auch die beiden Antennentuner von John, G8SEQ, und Nikolaus, DK8HG, sind sicher gute Begleiter unterwegs.
  • Ken, W4DU, beschreibt Hendricks portables Funkgerät PFR-3 für CW auf 40, 30 und 20 Meter.

Weitere Themen:
Nützliche Zusatzgeräte für QRPler, Minimal-Art-Funkgerät, 5-Watt-Linear-PA, rutschfeste Mobilantenne

Den QRP-Report bekommt man als Mitglied der DL-QRP-AG kostenlos. Nichtmitglieder können ihn für 2,50 EUR + Versandkosten beim [external link] Leserservice der Zeitschrift FUNKAMATEUR bestellen.

 

 

CQDL-Sonderheft "Shacks in der Natur"

Titelbild

Dieses Sonderheft habe ich letzte Woche beim [external link] DARC-Verlag bestellt. Kurz vor dem Wochenende lag's im Briefkasten. Ich habe mich gleich darüber her gemacht.

Es enthält eine Menge Beiträge zu vielen Aspekten des portablen Funks:

  • beim Wandern
  • im Urlaub
  • Stand-mobil
  • beim Fahrrad fahren
  • beim Fieldday
  • DXpedition (im kleineren Maßstab)
  • ...

Dabei wird auf die jeweils vorhandenen Bedingungen, wie z.B. maximal mögliches Gewicht, Packgröße etc. eingegangen.
Das Heft liefert viele Ideen für die daraus resultierenden technischen Möglichkeiten (Stromversorgung, Antennenformen für KW und UKW etc.). Außerdem wird auch auf Randaspekte wie z.B. richtige Kleidung eingegangen.
Die Berichte über Portabel-Aktivitäten z.B. auf Island sind ebenfalls interessant zu lesen.
Weiterhin stellt das Heft Diplomprogramme, wie SOTA, IOTA und andere Inseldiplome, Burgendiplome, WFF usw. vor, die praktisch nur durch Portabel-Betrieb erarbeitet werden können und somit eine Super-Motivationshilfe sind.

Insgesamt ein lesenswertes Heft. Für manchen erfahrenen Portabelfunker enthält es natürlich Bekanntes. Es bietet aber nicht nur dem jenigen, der erst anfängt, sich über Portabel-Funk Gedanken zu machen, etliche Ideen und Anregungen. Nur selten verliert sich ein Artikel zu sehr im Allgemeinen. Die meisten Anregungen sind schon recht konkret, auch wenn man praktisch keine kochrezeptartigen Anleitungen findet. Eigeninitiative bleibt gefragt!

Zu beziehen über den Web-Shop des DARC-Verlages für 7,50 EUR inkl. Versandkosten: [external link] direkter Link.

[internal link] Inhaltsverzeichnis des Hefts

 

BBT Nachtrag

Die Auswertung meines Logs ergab etwas mehr als 5300 Punkte bei 29 QSOs. Das sind ca. 184 km/QSO. Das ODX war über 530 km bis in die nördliche Toskana. Ich habe insgesamt 5 Länder (DL, OE, HB9, F, I) gearbeitet. Im letzten Jahr hätte es mit dieser Punktzahl zu einem mittleren Platz gereicht.
Für das erste Mal BBT bin ich damit sehr zufrieden! Aber letztlich ist die Platzierung für mich gar nicht das Entscheidende. Spaß hat es trotz des besch...eidenen Wetters trotzdem gemacht.

Aufgrund des stark vom Regen durchnässten Logs gestaltete sich das Übertragen ins digitale Log doch ziemlich schwierig. Oft konnte ich nur mehr raten als wirklich lesen. Ich hoffe nur, dass am Ende nicht allzu viele Fehler drin sind. Da besteht noch ein erheblicher Verbesserungsbedarf (wasserfestes Papier, ein auch bei Nässe schreibender Stift....)!

 

 

Mein BBT-Tag!

In der Nacht habe ich es bereits donnern hören, wenn auch in großer Entfernung. Aber das ließ nichts gutes vermuten. Trotzdem bin ich um 7:30 Uhr aus den Federn. Der Himmel war zwar bedeckt, aber einigermaßen aufgelockert. Vor allem war's trocken!

Kaum mit dem Zähneputzen angefangen, hörte ich dann ein bekanntes Geräusch von draußen. Blick aus dem Badezimmerfenster: Na klar, es regnet! Das war's dann wohl mal wieder mit BBT!

Gut, nun war ich aber schon mal wach. Also erstmal gemütlich frühstücken und dann mal weitersehen. Wie in diesem Sommer üblich, regnete es während dessen mal und mal wieder nicht. Zudem gewitterte es auch noch. Ich hatte ein sehr ungutes Gefühl: mit einer ca. 4-5 m hohen Antenne im Gewitter auf dem Berg!

OK, dann eben doch endlich die Steuererklärung statt BBT!

Nach dem Frühstück sah es draußen ein wenig freundlicher aus. Also ran an den PC und das [external link] Regenradar angesehen. Danach müsste das Schlimmste bereits vorüber sein. Also bin ich dann relativ spontan (gepackt war ja schon alles) doch noch losgefahren.

Unterwegs zur [external link] Hornisgrinde noch ein wenig Sprühregen. Am Horizont sah es jedoch schon besser aus. Auf dem Weg zum Gipfel hat es noch mal kurz geregnet, aber eigentlich nicht der Rede wert.

Oben an meinem bereits vorher ausgeguckten Standort angekommen war es dann aber trocken, so dass ich die inzwischen von innen genauso wie von außen nasse Regenjacke auf links drehen und im Wind trocknen lassen konnte. Ich bin ziemlich schnell hoch gerannt, da ich aufgrund des vielen Hin und Hers (fahr ich - fahr ich nicht?) ungefähr eine halben Stunde später dran war als geplant.

Nun also fluchs die Antenne aufgebaut und dabei noch ein paar Fragen neugieriger Wanderer (bei dem Wetter!) beantwortet. Dabei hatte ich erfahren, dass wohl noch ein anderer Funkfreund in der Nähe sein musste, der sogar ein Zelt dabei hatte. Es muss DL3SFB gewesen sein, der mit dem selben Locator (JN48CO) unterwegs und natürlich sehr laut war. Leider habe ich ihn später aber nicht mehr getroffen.

Fast pünktlich um 9:30 UTC (11:30 MESZ) war ich dann fertig und die ersten QSOs kamen ins Log. Es ging ganz gut - Österreich, Schweiz, Italien waren drin! Die Antenne (2x 4-Ele. "Ultra light" nach [external link] DK7ZB) war das erste Mal im Einsatz und spielte sehr gut. Dummerweise hat sich die obere Antenne im Wind immer wieder gegenüber der unteren verdreht, so dass ich öfters nach oben schauen und sie ausrichten musste. Da besteht also noch Verbesserungspotenzial.

Leider fing's zwischendurch dann doch wieder zu regnen an. Zum Glück hatte ich mich und den Tranceiver aber bereits regendicht verpackt. Nur das Log wurde immer weicher! Aus meiner letzten verregneten [internal link] SOTA-Aktivierung hatte ich gelernt, einen Bleistift statt Kuli zu verwenden, aber der war wohl etwas zu hart. Und auf durchweichtem Papier geht's damit dann auch irgendwann nicht mehr richtig gut. Nach dem Trocknen sieht's nun gerade noch leserlich aus.

Am Ende waren dann 29 QSOs im Log. OK, das ist nicht die Welt, aber Spaß hat's trotzdem gemacht! Mal sehen, was bei der Auswertung der Entfernungspunkte herauskommt.

Fazit: 2010 versuche ich es wieder! Dann vielleicht bei besserem Wetter?!?!?!

[internal link] Nachtrag vom 09.08.2009: Auswertung meines Logs

 

 

BBT die Zweite

Am kommenden Sonntag will ich nun endlich das erste Mal beim BBT ([external link] Bayerischer Bergtag) mitfunken. Nachdem das ja [internal link] im letzten Jahr ins Wasser gefallen war. Leider sieht die Wettervorhersage schon wieder Regen und Gewitter vor:

Aber bis Sonntag ist es ja noch eine Weile hin und das Wetter macht ja momentan sowieso was es will.
Auf jeden Fall bin ich weitestgehend vorbereitet: Regenzeug nehme ich mit, einen Standort habe ich bereits erkundet (verrate ich noch nicht) und neue Antennen habe ich auch gebaut. Letztes Jahr wäre es nur eine HB9CV für 2m gewesen.
Dieses Jahr kommen gleich meine nagelneuen [external link] 
2x 4-Element Ultraleicht-Yagis nach DK7ZB zum Einsatz. Auf 70cm werde ich wahrscheinlich angesichts Uhrzeit und Anreisezeit verzichten.

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