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Was für ein Empfang
Süddeutsche Zeitung 2010-09-20
![[ScreenShot]](/sites/default/files/playlists/medien_2010-09-21_tn450.jpg)
Mal ein ganz anderer Beitrag zum Thema Amateurfunk: die SZ stellt den Fotografen Frank Herfort vor, der eine Bildreihe mit Funkamateuren (Pressedeutsch wie üblich: "Amateurfunker") und Ihren Geräten gemacht hat.
Beim Betrachten der Bilder werde ich das Gefühl nicht los, dass sie das allgegenwärtige Vorurteil über Funkamateure bestätigen: das sind alles eigenbrödlerische Freaks, ein wenig abgehoben vom "richtigen" Leben (neuerdings auch
Nerds genannt). Aber vielleicht sind wir ja tatsächlich so und merken es nur selbst nicht.
Allerdings äußert sich der Fotograf im Interview durchaus positiv und meiner vom Amateurfunk ausgehenden Faszination entsprechend: "Mit einem Radioempfänger oder Funkgerät ist man absolut autark und auf kein Mobilnetz, keinen Mobilanbieter, keinen Vertrag angewiesen. Mit einfachen Mitteln so ein Ding zu bauen, und dann mit einem Budget von 7,50 Euro nach Australien zu funken, ist schon beeindruckend."
7,50 EUR für ein Funkgerät - oder auch nur einen einfachen CWMorse-Code-Sender - scheint mir ein wenig knapp bemessen, es sein denn man rechnet das Material aus der Bastelkiste mit 0 EUR - aber nun denn.


